28 Apr

London im Regen

Bus Linie 12 ganz heißer Tipp, von Elephant and Castle zum Trafalgar Square, ist die sightseeing Route schlechthin und alles für den Standard Buspreis 🙂

Plan war eigentlich nur, so trocken wie möglich vom Hostel zum Leicester Square zu kommen, in der Hoffnung Beijing Dumplings hat wieder auf (ja, Schlange ist länger denn je, das Essen aber immer noch genauso genial). Und dann fuhr der Bus auf einmal mitten durchs Zentrum.

Nach dem Essen war der Regen vorbei und wir sind zu Fuß ins Hostel, ein paar Stunden schlafen (yey Flug um sieben)

1 Nov

Casablanca II

Und noch mehr Bilder:

Hier der große Park (name wird auch nachgeliefert), der gerade im Umbau ist. Man kann schon herumlaufen, aber einen pappsüßen Minztee bekommt man bislang nur am Café außerhalb des Parks. 

Bilder von Casablanca etwas außerhalb der Medina

… Und in der von den Franzosen künstlich angelegten Altstadt 

Und noch ein paar Bilder aus der großen Moschee, wo wir beinahe die Führung nicht gefunden hätten, denn ja die starten genau am anderen Ende des Platzes, ganz vorne von der Moschee kommend links (was natürlich weder beschildert ist, noch irgendwo steht). Funfact: es ist eine Cabrio-Moschee und wenns zu viele Gläubige sind (es also nach Käsefüßen riecht) kann man das Dach automatisch öffnen

30 Okt

Casablanca 

Chaotisch laut aber hilfsbereit und freundlich. Vermutlich trifft das den ersten (und bleibenden) Eindruck der Stadt ziemlich gut. Leider aber auch eher dreckig. Wenn man mehr von Marokko gesehen hat, ergibt der Name Casablanca durchaus mehr Sinn, denn die meisten Altstädte haben als dominierende Putzfarbe den lokalen Lehm (vermutlich weil der Putz aus demselben gemacht wurde) und das ist von beige über braun nach rosa alles. Aber nicht weiß. Daher ist die weiße Stadt eher die Ausnahme als die Regel.

Auch sonst ist Casablanca rückblickend eine erfreuliche Ausnahme, denn es ist nicht so touristisch überlaufen wie die anderen größeren Städte in Marokko und man sieht auch deutlich mehr Businessfrauen (die es sonst kaum gibt) und wenig Darf-ich-ihnen-den-Weg-Zeiger (die es sonst leider mehr als genug gibt). Viel zu sehen hat sie Stadt leider aber nicht so wirklich. Dafür viel zu entdecken. Die größte Sehenswürdigkeit ist die Moschee, die Hassan II. bauen hat lassen. Führungen gibt es, allerdings jetzt außerhalb der Saison nicht mehr ganz so viele und die letzte ist nachmittags um zwei. Tickets bekommt man am anderen Ende des Platzes (quasi am Eingang zwischen den Gebäuden in denen vermutlich Bibliotheken untergebracht sind) und die Führung ist es durchaus wert.

Für Snacks empfiehlt es sich einfach in der Medina sich zu einem der Stände zu gehen, an denen schon Leute anstehen und auf das zu deuten, was man im Sandwich haben will. Meistens schmeckt alles hervorragend und kostet erstaunlich wenig. In Casablanca hat man den Vorteil, dass niemand einen ins Lokal oder in den Imbissstand locken will, daher kann man auch entspannt erstmal zusehen, wie gut die Sandwiches dalnn aussehen.

Und natürlich ist Rick’s Café nicht nur wegen der Atmosphäre, sondern auch wegen des außerordentlich guten und europäisch angehauchten Essens sehr zu empfehlen. 

22 Apr

Grotta Del Vento und Pisa

In der Nähe des kleinen Dorfes Gallicano zweigt der Weg zur Windhöhle (Grotta Del Vento) ab. Danach fährt man noch etwa eine halbe Stunde durch die Berge und hofft, dass einem nicht gerade ein Reisebus entgegen kommt, weil nicht immer eine Ausweichmöglichkeit vorhanden ist. Insgesamt fährt man also eineinhalb Stunden von Viareggio aus. Mir Glück kommt man dann direkt so an, dass man noch eine Führung besuchen kann. Die dreistündige durch die ganze Höhle wäre um zehn in der früh oder um zwei möglich. Wir sind ziemlich genau Punkt elf angekommen und haben die zweistündige Führung besucht. Klassischerweise mit italienischer Schulklasse.
Die Höhle ist relativ groß, wenn man sich vorher anmeldet, gibt es auch eine Klettertour durch Schächte, die man so nicht besuchen kann. Aber unsere Führung war auch schon richtig gut und wir haben viel gesehen.

image

Danach sind wir nach Pisa gefahren. Ea gibt innerhalb der Stadtmauer die ZTL (zona traffico limitato) in die man nur fahren darf, wenn man innerhalb ein Hotel gebucht hat. Also haben wir am Stadium geparkt, dort kostet parken 60ct/Stunde und nach 14 Uhr oder am Wochenende gar nichts. Direkt auf der anderen Seite der Stadtmauer ist auch schon besagter schiefer Turm. Wir haben auf der Wiese Brotzeit gemacht und die Touristengruppen außen herum rennen lassen. Im Gegensatz zu den anderen Ecken ist hier Tourismus wie wohl auch in der Hochsaison. Eine Stadtplan kann man sich kostenlos in der Touristeninformation am Turm holen.

image

Am Ende des Corso Italia auf der Südseite des Flusses gibt es die Eisdiele „La Borga“, die sehr empfehlenswert ist. Am Corso Italia sind übrigens auch die meisten kleine Läden. Insbesondere auch ein Schokoladenladen 🙂
Wer Pizza zum Abendessen möchte, eine sehr gute gibt es im „El Forchetto“ wieder auf der nördlichen Seite des Flusses. Der rote Hauswein ist unbedingt empfehlenswert und auch das Ambiente stimmt.

image