30 Okt

Casablanca 

Chaotisch laut aber hilfsbereit und freundlich. Vermutlich trifft das den ersten (und bleibenden) Eindruck der Stadt ziemlich gut. Leider aber auch eher dreckig. Wenn man mehr von Marokko gesehen hat, ergibt der Name Casablanca durchaus mehr Sinn, denn die meisten Altstädte haben als dominierende Putzfarbe den lokalen Lehm (vermutlich weil der Putz aus demselben gemacht wurde) und das ist von beige über braun nach rosa alles. Aber nicht weiß. Daher ist die weiße Stadt eher die Ausnahme als die Regel.

Auch sonst ist Casablanca rückblickend eine erfreuliche Ausnahme, denn es ist nicht so touristisch überlaufen wie die anderen größeren Städte in Marokko und man sieht auch deutlich mehr Businessfrauen (die es sonst kaum gibt) und wenig Darf-ich-ihnen-den-Weg-Zeiger (die es sonst leider mehr als genug gibt). Viel zu sehen hat sie Stadt leider aber nicht so wirklich. Dafür viel zu entdecken. Die größte Sehenswürdigkeit ist die Moschee, die Hassan II. bauen hat lassen. Führungen gibt es, allerdings jetzt außerhalb der Saison nicht mehr ganz so viele und die letzte ist nachmittags um zwei. Tickets bekommt man am anderen Ende des Platzes (quasi am Eingang zwischen den Gebäuden in denen vermutlich Bibliotheken untergebracht sind) und die Führung ist es durchaus wert.

Für Snacks empfiehlt es sich einfach in der Medina sich zu einem der Stände zu gehen, an denen schon Leute anstehen und auf das zu deuten, was man im Sandwich haben will. Meistens schmeckt alles hervorragend und kostet erstaunlich wenig. In Casablanca hat man den Vorteil, dass niemand einen ins Lokal oder in den Imbissstand locken will, daher kann man auch entspannt erstmal zusehen, wie gut die Sandwiches dalnn aussehen.

Und natürlich ist Rick’s Café nicht nur wegen der Atmosphäre, sondern auch wegen des außerordentlich guten und europäisch angehauchten Essens sehr zu empfehlen. 

22 Mrz

Dublin 

Lange Winter Depression durch Urlaub bekämpfen, Teil 1: Dublin

Relativ spontan günstige Flüge nach Dublin gefunden und daher kurzerhand nach Irland gekommen. Dublin selbst ist kunterbunt und eine offensichtlich optimale Destination für Abifahrten und Junggesellenabschiede aller Art, aber auch sonst absolut sehenswert.

4 Jan

England zum Jahreswechsel 

Yey da hat man mal geplant über Silvester nach England zu fliegen uns prompt steht man mit Krücken da und weiß ganz genau, dass easyJet einfach nicht reagiert wenn man aufgrund von Krankheit stornieren will. Also mit Krücken ins Flugzeug und über die Passkontrolle.