24 Aug

München

So nachts um drei nach München reinfahren. Noch mehr Spießigkeit. Alles wunderschöne Prachtbauten mit geraden Linien, die sich in einem Fluchtpunkt treffen, den sich ein übermotivierter Kunstlehrer zur Erklärung von perspektivischen Darstellungen für Mittelstufler ausgedacht hat. Schick ist es. Also wirklich hübsch. Alle fahren gediegen und ruhig. Keiner schlängelt sich irgendwo irgendwie vorbei. Keine Menschen, die noch irgendwo herumsitzen würden (dazu ist es trotz Sommer hier wirklich zu kühl nachts).
Aber mit dem ganzen hübsch aussehen und wunderprächtig sein, geht auch ein Stück Kreativität verloren, man will perfekt sein. Alles außen herum ist ja ebenfalls schon mehr als überperfekt. Alles funktioniert. Tja, die Klischees, die man so über Deutsche hat, die kommen nicht von ungefähr. Mal sehen, wann ich mich wieder daran gewöhnt habe.

Katze

24 Aug

Deutschland

Auf dem deutschen Rastplatz Hochfelln wieder aufgewacht. Es ist dreiviertel zwei. Alle Fahrzeuge in Reih und Glied. Kaum Müll (das ist der gute Teil daran!). Fürs Pullern bezahlen.
Gott verdammt ist das Land spießig!
Es trieft vor Spießigkeit. Kein Wunder, dass das ansteckend ist. Das ganze kreative Chaos fehlt! Und zwar wirklich! Ich will zurück ins Chaos!

Katze

23 Aug

Rückreise

Aktuell stehen wir an der Grenze zwischen Serbien und Kroatien. (durchschnittliche Geschwindigkeit liegt bei 0,8km/h. Gigantisch.)
Wir waren noch nicht einmal wirklich sicher, ob wir überhaupt den Landweg wählen können. Der Grenzübergang von Griechenland nach Mazedonien bei Gevgelija ist seit zwei Tagen aufgrund des gewaltigen Flüchtlingsstrom überlastet. Optional gibt es eine Grenze bei Bitolia. Die war auch gut passierbar, die letzten tausend Kilometer liefen flüssig und nun eben endgültig totaler Stau in Serbien. Viele Flüchtlinge sind allerdings nicht auf dieser Route zu sehen. Ganz im Gegenteil, hat sich die Anzahl der Bettler an den Raststätten sogar verringert. Woran das genau liegt, wissen wir auch nicht, aber es ist ganz angenehm.

Nachdem das hier nach ersten Hochrechnungen noch um die zwei drei Stunden dauern wird, ein kurzer Abriß über die verschiedenen Autofahrertypen:

– der Schieber:
man muss Sprit sparen. Auf einer über tausend Kilometer weiten Strecke kein leichtes Unterfangen, wenn man mit einem „polnischen Sportwagen“ (= Auto, dass aufgrund der Zuladung wie tiefergelegt wird) fährt. Also schmeißt man Kind, Frau und Kegel raus (die Beine vertreten ist ohnehin gesund!) und schiebt sein Auto. Natürlich mit der Reaktionszeit eines Braunbären im Winterschlaf und ebendessen Motivation.

– der Huper:
Wenn auch alles voller Autos steht. Wenn ich hupe, lösen sich mindestens die Hälfte davon in Luft auf. Sicher. Und wenn nicht. Dann mache ich eben Lärm.

– der Wanderer:
Wie man fährt auch mal weiter? Ich will dich wissen, wer so noch alles hier ist! Vielleicht kenne ich ja jemanden. Ach es geht schon weiter??? Ich bin ja schon da.

– der die-andere-Spur-ist-sicher-besser Denker:
Hauptverusacher des Chaos und aller darin entstandenen Dellen. Wer sich fair anstellt, ist selber schuld. Wer später bremst, ist länger schnell und solange ich schon zu hause bin, könnt ihr gerne noch an der Grenze die Supermarkt Kasse kurz vor Mittag an Heiligabend simulieren.

– der Lkw-Fahrer:
Lernt doch alle mal fahren! Und hört auf die Lkw Spur zu blockieren! Meine Hupe ist lauter als deine…
Zumindest werde ich für das Chaos hier bezahlt.

– der Ansteller:
Nur solche Vollidioten wie wir stellen sich an. Werfen den Müll nicht direkt aus dem Fenster, drängeln nicht und lassen unseren Ärger nicht akustisch an den anderen aus. Vielleicht hören sie etwas zu laut Musik. Die Ärzte zum Beispiel. Sie haben Brotzeit dabei, denken sich was solls. Und kriegen keinen Herzinfarkt. Keine Dellen und brauchen nicht den Abschleppdienst.

Vielleicht doch nicht die dümmsten von allen.

Edit:

– der Reifenwechsler:
In der mittleren Spur anstehen, platter Vorderreifen. Na dann wir dder eben hier gewechselt. Auf die Seite fahren geht nicht mehr. Ach, dass man damit noch einen halben Kilometer gefahren ist, das sagen wir mal lieber nicht. Hier wird gewechselt, alle anderen sollen sich hinten anstellen.

Katze

20 Aug

Patras

Jede Stadt die am Meer liegt und deutlich mehr Sonnen- als Regentage im Jahr aufweisen kann, wird früher oder später Touristenhochburg. Und der Charme der Stadt wird ab diesem Zeitpunkt von der Tourismusbranche bestimmt. Ein paar Geschenkläden hier, ein paar Imbissstände dort. Überall der gleiche Plunder. Einziger Unterschied: Der Städtename. Und alles mit künstlichem mediterranen Flair, Palmen, wo normal keine wachsen, alle Gebäude pastellfarben. Klinisch saubere Postkartenansicht.
Das alles findet man in Patras trotz Fährhafen, Strandnähe, wahnsinnig vielen Sonnentagen (und auch einem nicht so kleinen Privatboothafen) nicht. Man wird auf griechisch angesprochen. Hartnäckig und so lange bis man endgültig nichts mehr verstanden hat. McDonalds musste in dieser Stadt schließen, weil die lokalen FastFood Läden um einiges besser besucht wurden (wer zieht auch nicht eine Souvlaki Pita einem lätschaden Burger vor?) Und das Stadtbild lässt sich am besten als chaotisch beschreiben. Jedes Haus sieht ein wenig anders aus, ist zwischen nagelneu (eher nicht) und fast komplett verfallen (auch eher selten). Bunt ist es schon, aber das liegt daran, dass jedes noch so kleine Lädchen um Aufmerksamkeit wirbt. Filialen trendiger Klamottenketten sind neben kleinen Kramerläden. Manche Läden haben nur einen Schwerpunkt. Wie zum Beispiel Gaskartuschen. Und natürlich sitzt einer in dem Laden drin und raucht.
Alles ist ein bisschen chaotisch, mittags sind die Straßen wie ausgestorben. Manche sitzen bei einer Pita, andere bei einem Frappe oder einer kalten Schokie. Wir haben uns für beides entschieden. Konsekutiv natürlich, dazwischen waren wir ein bisschen bummeln. Die kalte Schokie hat alles übertroffen, was ich diesen Urlaub schon an Eisschokolade bekommen habe. Und mit Eisschokolade meint man hier auch wirklich Eis. Kein komisches Vanilleeis, das den Geschmack und die Konsistenz zu einem verunglückten Eisbecher hinzieht. Sondern schönes Crushed Ice, mit dem die Schokie fast ein wenig wie ein Cocktail schmeckt. Und herrlich schokoladig! Das Café wirkte von außen ganz nett, innen aber war es einfach nur gigantisch schick eingerichtet, mit Sternstunden der Filmgeschichte, die einen Teil des Raumes überspannten. Als wir dann gegangen sind, haben wir erst gemerkt, dass das ein Kino war oder ist. So topaktuell waren die ausgehängten Plakate nicht (2011), aber was sagt das hier schon?
Hier, wo gerade die Fußgängerzone eine halbe Baustelle ist, man dir gefälschte CDs und DVDs andrehen will (im Ernst, ich dachte, das Phänomen wäre schon lange vorbei), alles mehr gechillt als gestresst unterwegs ist und das Verkehrschaos einen Höhepunkt erreicht. Und genau das ist so richtig angenehm. So richtig ehrlich, nicht gekünstelt. Keine leere schicke Fassade, sondern es ist einfach. Einfach und dennoch so unterschiedlich, voller Leben, nicht wirklich schick, aber dafür mit umsomehr Charme.

Katze

14 Aug

Dickie

Das hier ist Dickie.

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Dickie ist in mich rein gelaufen, zusammen mit einem anderen Hund.

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Der andere hatte ein Halsband, sah nicht so viel anders aus und beide schienen gepflegt und dem Mädel hinter mir zu gehören.
Trugschluss. Dickie war anhänglich, richtig anhänglich. Die braune Hündin nicht. Die hatte ein Frauchen aus dem Dorf wie ich dann herausfand, als ich mich mit der älteren Dame unterhielt. Dickie nicht. Dickie sucht Anschluss.
Also hatte ich nun einen Hund. Der mich den ganzen Strand entlang begleitet hat. Der am Strand gewartet hat wenn ich im Wasser nach einer Muschel gefischt habe. Der andere Leute interessant fand und die mich dafür böse angeschaut haben. Der mich also letzten Endes bis kurz vors Zelt begleitet hat.
Bis zur schwarzen Töle.
Die hat so gekläfft, dass Dickie Angst bekommen hat. Sonst hätte ich immer noch einen Hund. Aber vielleicht findet sich hier ja einer, der einen Hund sucht. Die Frau aus dem Dorf meinte, sie kenne viele, die im Urlaub einen kleinen Hund adoptiert haben. Und Dickie ist noch klein und verspielt. Aber Dickie wird nie ein großer, dafür ein ganz anfänglicher Hund sein.
Ich wünsche Dickie das Glück, eine Familie zu finden, die genau so einen kleinen Hund sucht. Bei mir in der Stadt würde Dickie ohnehin nicht glücklich werden.

Achja, Dickie heißt Dickie weil er nunja für einen Streuner dann doch sehr gut genährt ist 😉

Katze

12 Aug

Strandtag mit Schwimmbreze

Ja Schwimmbreze. Genauso haben die Leute hier im Übrigen auch geguckt. Was zum Teufel haben die denn dabei. Also allen Ernstes: Wenn nachmittags die Wellen so schön Richtung Strand brausen, dann schauen alle Surfbrettchen, Aufblaskrokodile und Schwimmringe (nicht die körpereigenen, vielmehr auch das Plastikzeug zum Aufblasen) verdammt alt aus. Eine Schwimmbreze hat enorme Vorteile:
man kann nicht nur alleine durch die Wellen schaukeln, sondern wie jede vernünftige Breze gibt’s drei Löcher drin, also können auch drei tapfere Wellenreiter drauf sitzen und sich treiben lassen. (okay zugegeben, wir haben es nur zu zweit versucht)
Es gibt keine dämlichen Haltegriffe, an denen man sich verletzen kann (weil man sich in dem ganzen Hin und Her der Wellen mit vollem Karacho, aber ohne große Navigationskünste auf die Breze wirft).
Weil man zu mehrert drauf sitzen kann, kann man sich mit dem wieder Richtung Meer schieben abwechseln.
Die Wasserlage ist gigantisch gut, man überschlägt sich nicht so oft wie mit besagten Krokodilen. Wer das mit den Krokodilen nicht kennt, soll an die, Bananen denken die hinter Motorbooten hergezogen werden und auf denen kreischende Menschen für viel Geld Salzwasser ins Gesicht bekommen. Genau diese überschlagen sich auch des Öfteren.
Tja und zuguterletzt: nachdem man die Breze erst einmal im Meer hat schmeckt sie fast schon wie eine echte Breze. Salzig.

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Katze

10 Aug

Zurück aufs Festland

Heute ging es für uns mit der Fähre wieder zurück aufs Festland. Unser eigentliches Ziel liegt auf der Pelopones, die von Kefalonia aus sehr gut angebunden ist. Es gibt zwei Fährgesellschaften die eine Verbindung nach Killini anbieten :
Kefalonia mit 4 bis 5 Verbindungen pro Tag in der Hochsaison, sowie Ionian Ferries mit 1 bis 2.
Zudem gibt es noch einige Verbindungen nach Patras, die wir aber wegen der aktuellen Flüchtlingsprobleme in Patras meiden wollten.

Die Tickets für die Überfahrt kauften wir direkt vor der Abfahrt am Schalter in Poros, da wir uns die 10 Euro Service-Gebühr der diversen Online-Händler sparen wollten. Der Schalter befindet sich direkt am Hafen von Poros, gegenüber der Anlegestelle.

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PorosTicketschalter 38.147840, 20.783590 Kefalonia Lines Ticketschalter in Poros

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Die Überfahrt dauert circa 80 Minuten, allerdings erwartet einen in Killini ein größeres Verkehrschaos als an vielen anderen Häfen: wir standen noch 20 am Hafen im Stau. Hier wird einem die Wartezeit durch viele verschiedene Graffitis an der Hafenmauer verkürzt.

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Als sich der Stau aufgelöst hatte, waren wir recht zügig auf der E55, dem Küstenhighway auf der Pelopones von Patras Richtung Süden, aber das ist eine andere Geschichte.

Kater

10 Aug

Melissani Cave und Paralia Antisamos

Nach einem Vormittag am Pool sind wir zur (vom Lonely Planet vorgeschlagenen) Mittagszeit zur Melissani Cave gefahren die nicht weit von Sami ist. Auch wenn wir bei der Führung nicht so viel verstanden haben, gab’s die Höhle als solche schon seit ein paar Jahrtausenden und so lange sie auch mit dem Meer verbunden, sodass es einen unterirdischen See hatte. Vor 5000 Jahren (falls ich das so richtig verstanden habe) ist dann in einer der beiden verbundenen Höhlen durch ein Erdbeben die Decke eingebrochen. Deswegen haben a) Anwohner die Höhle entdeckt b) sieht es hübsch aus wenn die Sonne das Wasser funkeln lässt uns c) kann man für den ganzen Zauber satte 7€ Eintritt verlangen.
Hübsch war es auf jeden Fall, der Weg bis runter aber durchaus anstrengend (hoch dann erst!) und man wurde mit einem Boot durch die Höhle gefahren.

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Nach dem Höhlenbesuch wurde der Nachmittag in Antisamos verbracht. Der Strand dort steht auch auf jeder Karte und gilt als besonders toll.

Zu unserem Leidwesen war es wieder weißer Kiesstrand. Los war wahnsinnig viel und die Strandbar scheint eine Goldmine zu werden, wenn sie noch keine sein sollte. Windig wars auch, weshalb die nur mittelmäßig gut ausgestatteten Strandbesucher (also die ohne einen Outdoorsonnenschirm mit Abspannseilen, aber immerhin mit Sonnenschirm) am späten Nachmittag dann den Spaß hatten ihre Sonnenschirme vor der Vernichtung durch Wind (wer hätte es gedacht, das Regenschirmproblem mit dem Umknicken gilt tatsächlich auch für Sonnenschirme!) oder vor dem Abflug zu schützen. Das sah dann in etwa so aus:

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Wie gesagt schick war der Strand schon und man sieht ihn auch auf vielen Postkarten, wo er in etwa so aussieht:

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Katze

9 Aug

Sami, ein See und endlich Sandstrand

Seid gegrüßt werte Leserinnen und Leser

(ich kann nicht jeden Blogeintrag mit „Heute war dies und das“ beginnen!)

um nicht vollständig taub zu werden (Grillen können verdammt laut sein, jedenfalls wenn es so furchtbar viele auf einem Fleck sind) sind wir heute ins Auto geflohen und ein Stück die Ostküste Richtung Süden gefahren. Irgendwo mitten in den Bergen war dann so ein Schild wo ein See ausgeschrieben war. Ein See mitten im Sommer in Griechenland? Grund genug da einfach mal hin zu fahren. (natürlich war es eine „natural interesting road“ oder auch genannt: Schotterpiste; aber was haben wir erwartet?)

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Den See gab es dann auf jeden Fall sogar tatsächlich, man musste noch ein Stück durch einen Olivenhain laufen, in dem so viele Eichelhäher umherhüpften, wie man sie selten auf einem Haufen sieht. Und dann war da ein See. Mit Wasser sogar! (Für all diejenigen, die noch nie im Hochsommer in Griechenland waren, Flussbetten ohne Wasser sind deutlich häufiger anzutreffen als Flüsse. Von daher die Erwartung, dass der See zwar da, aber (fast) ausgetrocknet ist.)

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Viel davon hat man leider nicht gesehen – immerhin: ein See mit einer sinnvollen Menge an Wasser.
Durch Skala (das groß auf der Landkarte und im Reiseführer steht) sind wir lieber durchgefahren, es waren einfach zu viele Badetouristen überall unterwegs. Katelio war da deutlich ruhiger.

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Baden waren wir dann aber in Kaminia. Das findet man auf keiner der Karten im Reiseführer, aber es war ein wirklich schöner (und auch ruhiger!) lang gezogener Sandstrand. Sandstrand! Endlich! Also Kiesel ist ja auch schön und vor allem das Wasser dann so richtig toll türkisfarben. Aber Sandstrand 🙂

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Wir waren dann auch bis zum Abend und kamen etwas zu spät heim, um noch warmes Wasser in der Dusche zu haben. (Müssen die alle so ewig in der Dusche planschen? Der Platz ist nicht mal voll! Warum ist das warme Wasser dann überhaupt leer?)
Gegessen haben wir in Sami im Restaurant Mermaid bei dem auf der Karte ein kleines Schildchen stand, dass Mama kocht. So lecker hat’s auch geschmeckt und auch die Katze wollt was haben.

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Katze

8 Aug

Von Vasiliki nach Fiskardo

Heut geht es weiter von Lefkas nach Kefallonia, die dann keine halbe sondern schon eine ganze Insel ist. Wir haben früh alles zusammen gepackt und sind zum Hafen von Vasiliki gefahren. Beim Warten auf das Schiff hab ich zum ersten Mal freie und lebendige und vor allem viele Meeresschildkröten gesehen in so einem kleinen Meerwasserdümpel.
(Bilder gibt’s leider nicht aufm Handy, die werden nachgereicht)
Die Überfahrt ging recht zügig und hat nur eine Stunde gedauert.

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Im Hafen von Fiskardo wurde mit Trillerpfeife viel gestresst, damit die Autos weiterfahren und nicht alles blockieren. Wir haben dann am Stadtrand am Parkplatz geparkt und haben uns etwas zu essen gesucht und Blätterteigtaschen und so süßes Zeug (nicht Baklava, sondern das mit dem Teig, der wie Fäden aussieht) gefunden.
Fiskardo ist ebenfalls wie Sivota ein Hafen für private Jachten und dementsprechend gings auch zu.

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Wir sind dann weiter gefahren und haben am Paralia Emblisi den ersten Badestop eingelegt.

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Von da aus haben wir uns irgendwie durch die Berge gekämpft („Also die Insel hat weniger Berge das Lefkas“) und sind dann am Paralia Myrtos angekommen. Der Strand ist genauso schön und in einer richtig extremen natürlichen Stelle gelegen wie Porto Katsiki, nur ohne Parkplatzgebühren, mit mehr Griechen und weniger Mietwagenkasperln.

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Nach einer Badepause sind wir nach Sami, wo wir auch übernachtet und abends noch Gyro Pita (bzw in meinem Fall eben Souvlaki Pita) beim sehr traditionell griechisch klingendem Fast Food Restaurant namens „Taka Taka Mam“ gegessen haben.

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Katze

7 Aug

Lefkas – Katarraktes Rouni, ein verlassenes Kloster und Souvlaki

Am Morgen sind wir zuerst Richtung Nidri gefahren und dann sobald es ging außen rum, die Stadt hat so viele Touristen, dass man froh ist bloß nicht durch fahren zu müssen. Der Wasserfall war dann schon direkt nach Nidri angeschrieben.
Einige von besagten Touris sind auch schön brav zu Fuß in der prallen Sonne Richtung Wasserfall gelaufen. Wir haben lieber im Schatten geparkt und sind die letzten dreihundert Meter nur gelaufen. Weil uns so viele Menschen entgegen kamen und es noch sehr früh war, dachten wir der Wasserfall wäre eventuell schon ausgetrocknet oder einfach langweilig. Aber das lag nur daran, dass die alle zu doof waren, sich eine Brotzeit mitzunehmen (und offensichtlich auch keine kalten Getränke – Pah, Anfänger!)
Jedenfalls war der Wasserfall schon schön und das Wasser richtig angenehm kühl 🙂

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Nachmittags sind wir noch quer durchs Land, einem Schild zu einem Moni mit roter Kirche folgend. Leider war das Moni geschlossen und die Kirche auch eher weiß als rot, dafür war die Strecke recht schön und wir sind quer durchs Land weiter bis zur Westküste.
Da waren schon wieder alle Strände völlig überlaufen und wir entschieden uns für eine Pita in Lefkada und dann daheim zu schwimmen, da ist nicht ganz so viel los.

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Katze

7 Aug

Lefkas – Porto Katsiki und Sivota

Aufgrund der schwärmerischen Worte im Lonely Planet war unser erstes Ziel auf Lefkas der Strand bei Porto Katsiki. Auf dem Weg dorthin kommt man an Vasiliki vorbei. Von der Straße aus sind wirklich pittoreske (das heißt malerisch, ist aber ein deutlich schöneres Wort dafür!) Anbauflächen zu sehen. Besser kann man es nicht beschreiben, denn dort stehen Olivenbäumchen säuberlich angeordnet neben Feldern mit Weinreben und Orangenbäume und vermutlich auch Gemüse (nur das sieht man von der Straße oben natürlich nicht so genau). Nach Vasiliki und insbesondere ab Komilio nehmen dann Olivenöl und Honig Stände zu. Und zwar in solcher Häufigkeit, dass man nicht verwundert ist, dass bei Porto Katsiki 4€ Parkgebühr (für ein Schotterfeld!) verlangt werden und der weiße Strand mit türkisblauem Meer von Touristen überlaufen ist.

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Ein sehr findigen Geschäftsmann und Restaurantbesitzer bietet sogar Lieferservice direkt zum Strand ab einem Bestellwert von nur fünf Euro an. (und die haben einiges an den Badegast gebracht)

Wir hatten sogar Glück dass es eher wolkig war, Schatten gab’s nämlich keinen, dafür aber Hinweisschilder, dass der Hang rutschen kann. Aber das hat nicht wirklich dazu geführt, dass die Leute sich nicht direkt unter den Hang legen. Ganz im Gegenteil. Jede Absperrung war nur dazu da dass man sich dahinter hinsetzen kann.

Die Strände Gialos und Egremi haben wir dann, weil es schon mitten am Nachmittag war, gar nicht mehr besucht – unter anderem weil wir nicht noch mal etwaige Parkgebühren entrichten wollten. Stattdessen sind wir Richtung Poros heim gefahren und haben noch einen Stop in Sivota eingelegt.

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Mit Auto ist man dort in der Minderheit. Der Engländer/Holländer/Österreicher von Welt legt dort mit Yacht an. Wir haben nur ein Eis gegessen und uns über die putzigen Enten und Katzen, nicht autofahrfähigen Mietwagenfahrer und rotgebräunten Bonzen gefreut. Und darüber, dass wir uns nicht mit der Suche nach einem Platz für unseren Bootstrailer abärgern mussten.

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Katze

4 Aug

Meteora und Lefkas – Poros

Als erster Stop dieses Jahr im Sommer war Meteora geplant. Nachdem wir aber frühmorgens über die Grenze gefahren sind, sind wir zum Sonnenaufgang zuerst nach Methoni ans Meer gefahren, bevor wir uns weiter Richtung Kalambaka auf den Weg machten.
Auf der Strecke haben wir drei Schildkröten auf der Straße gesehen (also Maunzis und Hunde natürlich auch, aber Schildkröten!) Die dritte war dann nur so groß wie meine Hand und wir haben sie sicherheitshalber an den Straßenrand gesetzt.
Direkt nach der kleinen Schildkröte waren wir quasi auch schon in Meteora.

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Übernachtet haben wir in Kastraki und den Rest des Tages war erst einmal Ruhe und Pool angesagt. Tags drauf haben wir die Klöster Megalo Meteorou, Varlaam und Agios Nikolaos besucht. Damit wären wir beide endlich in allen der Klöster 😉 (Der ideale Tag, um alle zu besuchen ist Sonntag. An diesem Tag sind alle Klöster geöffnet und die Supermärkte ohnehin geschlossen.)

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Tags drauf ging es weiter nach Lefkas. Auf dem weg dorthin machten wir Mittagspause am wunderschönen Strand von Loutsas und genehmigten uns bei jannis Pita.

Auf der eher touristisch gut genutzten Halbinsel Lefkas ist der kleine Ort Poros sehr schön ruhig und versteckt gelegen. Auch wenn man eine sehr steile und kurvenreiche Strecke bergab fahren muss, lohnt es sich durchaus her zu kommen. Die Bucht ist ohne überlaufenem Strand (der leider kein Sand- sondern kleiner weißer Kiesstrand ist) und allgemein ist es sehr ruhig.

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Katze