21 Apr

Toskana im April

Wenn man sich so ein Dachzelt kauft, dann will man das ja schon mal probeliegen. Naja und was ist da besser als direkt über die Alpen nach Italien zu fahren und mal ein paar Tage Urlaub zu machen. Wettertechnisch ist es jedenfalls mehr als empfehlenswert. In München war es zwar morgens durchaus ansatzweise sonnig, bin Garmisch dann bedeckt und bis zum Brenner nahmen die Schneereste zu 😉 und danach sieht man strahlenden Sonnenschein.

Nach viereinhalb Stunden Fahrt, wenn man gerade so an der Ausfahrt „Lago di Garda“ vorbei fährt, fragt man sich, warum man eigentlich unbedingt in die Toskana will. Weil das sind ja nochmal drei Stunden Fahrt und überhaupt. Na gut, aber da ist man dann schon vorbei und nach weiteren drei Stunden kommt man dann in sagen wir mal Viareggio an. Die Campingplätze haben teilweise schon auf, sind aber wirklich nicht ausgebucht, sondern Gäste sind eher vereinzelt da. Das ist ganz schön, weil es einfach so ruhig ist (wenn man ned direkt neben der ferroviario sich hin stellt).
Und landschaftlich, ja doch, Toskana war eine gute Idee 🙂 Es gibt noch Berge, die Apuanischen Alpen, eine wirklich langen breiten Sandstrand und Viareggio selbst (in das man eine dreiviertel Stunde laufen muss, Fahrräder mitnehmen wäre für Profis) ist genauso schick, wie viele alte italienische Städte.

Überall ist relativ wenig los. Am Strand sind vor allem Familien beim Fußball spielen, Frauchen und Herrchen, die Gassi gehen, oder Fitnessstudio Abstinenzler, die lieber am Strand Sport machen.

In der Stadt selbst ist dann auch alles recht ruhig, die meisten Menschen sprechen italienisch und das Essen in einem der kleinen Restaurants an der Promenade war gut. Einziger Punktabzug: die niederbayerische Rentnerbusgruppe, von denen natürlich ein Teil sich direkt nebenan setzen musste.